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Festgeld - sicher Geld anlegen |
Festgeld als Geldanlage
Viele Anleger sind durch die Finanzkrise verunsichert. Das führt dazu, dass sie ihre Geldanlagen möglichst nur noch kurzfristig anlegen möchte, um im Bedarfsfall schnellen Zugriff zu haben. Dadurch haben Geldanlageformen im kurz- oder mittelfristigen Bereich Hochkonjunktur.
Festgeld im Überblick
Eine der Anlageformen im kurz- bis mittelfristigen Bereich ist die Anlage von Festgeld, was manchmal auch Termingeld genannt wird. Alternativen zum Festgeld sind das traditionelle Sparbuch oder eventuell auch das Girokonto. Denn auch dort werden Guthabenzinsen bezahlt. Die Anlage in Festgeld hat Vor- und Nachteile – wie jede andere Anlageform auch.
Vorteile
Das Festgeld wird für einen definierten Zeitraum fest angelegt. Dabei sind der Zeitraum sowie der Zinssatz festgelegt. Der Zinssatz ist relativ hoch, auf jeden Fall deutlich höher als bei einem Girokonto oder beim Sparbuch. Üblicherweise wird eine Mindestanlagesumme gefordert. Bei der maximalen Summe gibt es meist keine Einschränkung. Die Zeiträume der Festanlage sind je nach Bank unterschiedlich. In der Regel ist der kürzeste Zeitraum 3 Monate und der längste Zeitraum 60 Monate. Ein Festgeldkonto ist in vielen Fällen kostenlos, insbesondere bei den Direktbanken.
Nachteile
Wenn der Sparer sein Geld vorzeitig benötigt, hat er ein Problem. Denn die Bank ist in keinster Weise verpflichtet, das Festgeld vorzeitig auszuzahlen. Sie kann dem Sparer den entgangenen Gewinn in Rechnung stellen. Wenn sie auf Vertragserfüllung beharrt, muss der Sparer unter Umständen einen kurzfristigen Kredit aufnehmen. Deshalb sollte nie Geld aus der Liquiditätsreserve als Festgeld angelegt werden. Die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % muss sofort entrichtet werden.
Der Zinsvergleich
Da die Konditionen der Banken beim Festgeld recht unterschiedlich sein können, ist ein Zinsvergleich im Internet sehr sinnvoll. Nicht nur die Zinsen sollten verglichen werden. Es gibt andere Kriterien, die durchaus wichtig sind. Beispielsweise kann es entscheidend sein, wie oft eine Zinsgutschrift erfolgt. Je häufiger eine Zinsgutschrift erfolgt, desto mehr kann der Anleger vom Zinseszinseffekt profitieren. Ebenso kann für den Kleinanleger eine Mindestanlagesumme bei mancher Bank ein K.o.-Kriterium sein.
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