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Versicherungsvergleich Berufsunfähigkeitsversicherung

Schutz bei Berufsunfähigkeit durch die private BU-Versicherung


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Zu kranken zum Arbeiten: Jeder 4. Arbeitnehmer wird Berufsunfähig

Wer heute Berufsunfähig
wird und nach dem 2.1.1961 geboren wurde, der bekommt vom Statt keine Berufsunfähigkeitsrente mehr, sondern nur noch eine Erwerbsminderungsrente. Diese beträgt nur ein Bruchteil des vorher bezogenen Arbeitseinkommens. Wie gut Sie gestzlich abgesichert sind und was der Staat im Falle des Falles leistet erfahren Sie im Artikel Berufs und Erwerbsunfähigkeitsrente vom Staat

Verheerend: Die ohnehin schon geringe staatliche Absicherung ist nur sehr schwer zu bekommen. Grund: Wird man Berufsunfähig, so kann man auf jeden anderen Beruf verwiesen werden. Wer z.B. wegen Gicht in den Fingern keine Tastatur mehr bedienen kann, der ist jedoch evt. immer noch in der Lage Autozufahren und könnte z.B. als Taxi oder Kurierfahrer arbeiten.


Vom Staat gibt es erst dann eine Rente wenn man weniger als 6 Stunden pro Tag irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachgehen kann. In diesem Falle gibt es die halbe Erwerbsminderungsrente. Kann man weniger als 3 Stunden täglich tätig sein, so bekommt man die volle Erwerbsminderungsrente. Diese beträgt derzeit ca. 600-700 Euro monatlich, wenn man in seinem Leben soviel verdient hat wie der durchschnittliche deutsche Arbeitnehmer.


Die Leistungen von Berufsunfähigkeitsversicherungen gleichen die Lücke zum alten Gehalt aus und sorgen so dafür das man auch im Falle einer Berufsunfähigkeit seinen Lebensstandard halten kann. Wird man Berufsunfähig so zahl diese Versicherung eine BU-Rente solange bis man wieder in seinem Beruf arbeiten kann.


Aufnahmekriterien sind hart - beste Bedingungen sind wichtig




Berufsunfähigkeitsversicherungen bieten umfangreichen Invalididätsschutz und sind die beste Investition zur Absicherung des Einkommens. Optimal ist es, wenn man einen Vertrag mit guten Versicherungsbedingungen hat. Das bringt im Versicherungsfall Vorteile. Viele Versicherer bieten mittlerweile solche Verträge mit verbraucherfreundlichen Bedingungen an.

Der Versicherer sollte auf jedenfall auf den sogenannten abstrakten Verweis verzichten. Dann muss er bereits zahlen, sobald dem aktuell ausgeübten Beruf nicht mehr nachgegangen werden kann. Des weiteren sind möglichst kurze Fristen für Rücktritt und Dauer der Berufsunfähigkeit gut. Ersteres ist die Zeit, in der der Versicherer vom Vertrag zurücktreten kann. Mit der zweiten Frist ist die Zeitspanne gemeint für die voraussichtlich eine Berufsunfähigkeit vorliegen muss, damit eine -Berufsunfähigkeitsrente fliessen kann. 6 Monate sind sehr gut. Weniger ist natürlich besser. Verbraucherfreundlich ist des weiteren, wenn die Fragen zur Gesundheit der Antragstellers nur die letzten 5 Jahre durchleuchten. In schlechteren Verträgen wird nach zehn Jahren gefragt.


Gesund gewinnt


Es ist schwer umfangreich versichert zu werden wenn man nicht kerngesund ist.
Denn die Versicherer sieben Risikopersonen gnadenlos aus. Wer geringe gesundheitliche Probleme hat bekommt mit Glück noch einen vertrag mit Ausschlüssen. In diesem Falle wird man zwar versichert, bestimmte Risiken werden aber ausgeschlossen und sind nicht mitversichert. Oder man erhält vollen Schutz, muss dafür aber mehr zahlen.

Hat man grössere Störungen wie z.B. Behandlungen an der Wirbelsäule oder bereits eine Psychotherapie hinter sich, wird man es sehr schwer haben überhaupt einen Versicherer zu finden bei dem ein vertrag zustande kommt. Sehr oft werden solche Kunden von vorneherein abgelehnt. Hier zahlt sich aber oft beharrlichkeit aus. Wenn ein Versicherer ablehnt sollte man es weiter probieren. Nicht alle Versicherer gehen bei einschätzung des Risikos gleich vor.


Ausfüllen des Antrags


Wer eine private Berufsunfähigkeitsversicherung beantragen möchte, für den ist es wichtig den Antragsbogen richtig auszufüllen. Bei falschem ausfüllen (auch wenn es ausversehen passiert ist ), muss die Versicherung evt. keine Rente zahlen, weil sie nachträglich vom Vertrag zurücktreten darf. Die gezahlten Beiträge sind dann trotzdem futsch. Tückisch wird es hier vor allem bei der Beantwortung von Fragen zur Gesundheit.


Extrem wichtig ist es, dem Versicherer alle Fragen zur körperlichen und geistigen Verfassung wahrheitsgemäss und vollständig zu beantworten.

Vergessen gilt nicht: kann der Versicherer nachweisen das unvollständige oder falsche Angaben gemacht wurden, kann er vom Vertrag zurück treten. Auch nachträglich. Die Leistung darf er dann verweigern. Einer solchen Anfechtung kann man nur vorbeugen indem man die Gesundheitsfragen richtig und vollständig ausfüllt. Trotzdem ist es aber ratsam nur das preiszugeben was auch erfragt wird und nicht mehr.


Denn die Versicherungsunternehmen speichern personenbezogene Daten in einer Datei auf die jeder Versicherer zugriff hat. Ist man in dieser Datei eingetragen, so kann das in der Zukunft zu Problemen führen, wenn man versucht eine Versicherung abzuschliessen. Im Grunde immer, aber vor allem wenn man bereits eine umfangreiche Krankenakte hat, sollte man bei den behandelnden Arzten einen Termin machen damit man nichts vergisst.


Nach welchen Kriterien den Vertrag wählen


Der Preis ist bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht entscheidend. Wichtig ist, das man einen guten Vertrag hat. Und das hat seinen Preis. Keinem nützt ein günstiger Vertrag mit schlechtem Versicherungsschutz. Hat man die Zusage mehrerer guter Versicherer, so kann man aus den vorliegenden angeboten das günstigere auswählen.




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