A free template from Joomlashack

Startseite arrow Online News Versicherungen arrow Was Kapitalbildende Versicherungen teuer macht
Was Kapitalbildende Versicherungen teuer macht

Lebensversicherungen – Renditekiller bei der Kapitalbildenden LV


Wer eine Kapitalbildende Lebensversicherung abschließt, sollte neben der Verzinsung, die auf den Vertrag läuft, auch auf Renditekiller bei der Versicherung achten. Oftmals werden Kosten übersehen, die sich negativ auf die Rendite auswirken, und unterm Strich dann eine Menge Geld ausmachen können, das einfach so verloren geht.


Bei der Lebensversicherung läuft vieles über monatliche Beitragszahlungen. Wer andere Zahlperioden, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich bezahlt, dem wird oft vollmundig ein Rabatt versprochen – was eine reine Werbemasche ist. In Wirklichkeit ist dies kein Rabatt auf den Beitrag, sondern die Kosten werden entsprechend der Zahlvarianten berechnet. Rein modellhaftes Beispiel: Ich bezahle meine Beträge halbjährlich statt jährlich, dann steigen die Kosten für die Lebensversicherung um fünf Prozent. Wenn ich vierteljährlich bezahle, steigen die Kosten um zehn Prozent. Die Sache mit dem Beitragsrabatt ist also eigentlich eine reine Marketing-Angelegenheit, die sich in der Realität jedoch in heiße Luft auflöst.


Deshalb sollte unbedingt auf die unterschiedlichen Beitragssätze geachtet werden bei einer Lebensversicherung, wie bei jeder anderen Versicherung übrigens auch. Hier gilt in der Regel die Formel: Je kürzer die Zeiträume zwischen den Zahlungen sind, desto höher sind die Kosten für den Vertrag.





Zusatzleistungen machen oft den Vertrag richtig teuer


Dazu kommt eine dynamische Gestaltung der Beiträge, die so gerne in Kapitalbildende Lebensversicherungen oder auch Rentenversicherungen eingeschrieben werden. Dabei steigen die Versicherungsbeiträge nach und nach, was sich zwar am Ende in der auszuzahlenden Summe bemerkbar macht – aber leider auch in den berechneten Kosten für Lebensversicherung.


Noch drastischer erhöhen jedoch Zusatzleistungen die Kosten für eine Kapitalbildende Lebensversicherung. Oft wird dies nicht von den Versicherten bedacht, da sie die zusätzliche Leistung, wie bspw. einen Unfalltod-Zusatz, die Kosten ansteigen lässt, oftmals jedoch die Zusatzleistung selbst dies gar nicht wieder einbringt.


Oftmals ist es bei solchen zusätzlichen Leistungen sinnvoller, eine Extra-Versicherung abzuschließen, die gar nicht an die Kapitalbildende Lebensversicherung gebunden ist. Das Gleiche gilt übrigens auch bei der Riester Rente, bei der die Anbieter oftmals gerne noch weitere Leistungen mitverkaufen wollen. Die dann die sowieso schon als viel zu hoch kritisierten Kosten für den Riester Vertrag noch weiter ansteigen lassen.


Wer einen der Zusatzleistungen haben möchte, ist da meist weitaus besser bedient, diese Leistungen wirklich auch zusätzlich, das heißt, in einem extra Vertrag abzuschließen und nicht gemeinsam mit der Lebensversicherung oder der Riester Rente in einem Vertrag laufen zu lassen.

Vergleichbar ist dies übrigens auch mit dem Restschuldversicherung bei einem Kredit. Eine solche Versicherung macht einen Kredit teurer, auch wenn man dies oft erst auf den zweiten Blick merkt.


Monatliche Beiträge: Ratenzahlungsaufschlag wird teuer verzinst

Wie teuer eine monatliche Ratenzahlung bei der Riester Rente werden kann, zeigte die Klage der Verbraucherzentrale Bundesverband, vzbv, gegenein grosses Versicherungsunternehmen. Während der „Ratenzahlungsaufschlag“ für die monatliche Zahlung der Riester Beiträge mit nur fünf Prozent angegeben wurde, verlangte der vzbv eine eindeutige Angabe des effektiven Jahreszinses, damit die Kunden sehen könnten, wie viel Geld sie die monatliche Beitragszahlung tatsächlich kostet. Hier schlugen dann laut der Zeitschrift „Capital“ nicht nur etwa fünf Prozent zu Buche, sondern gleich 11,35 Prozent.


Eine teure Geschichte, die Beiträge zu einer Riester Rente oder einer Kapitallebensversicherung monatlich zahlen zu wollen. Da die Kostenstruktur der Versicherungen oft nicht klar genug ist, und für Laien sowieso oftmals nicht wirklich durchschaubar, zahlen die Versicherungskunden sehr viel Geld, von dem sie am Ende selbst gar nichts haben.


Schätzungen zufolge sind es 75 Prozent der Versicherten, die ihre Beiträge monatlich bezahlen, meist aus finanziellen Gründen. Diese Menschen, die eben nicht wie Gutverdiener ihre Beiträge in größeren Raten bezahlen können, sind damit die Leidtragenden eines verworrenen Systems, an dem sich die Versicherungen selbst eine goldene Nase verdienen.


Die Verbindung Lebensversicherung und Sparen ist eine Variante, die vielleicht auf den ersten Blick noch sehr lohnenswert klingen mag, weil sie das Grundbedürfnis des Menschen nach Sicherheit zu decken scheint. Dennoch sollten, aus Kostengründen, andere Varianten bevorzugt und beide Bereiche getrennt voneinander als Vertrag abgeschlossen werden. Inzwischen gibt es zahlreiche günstige Risikolebensversicherungen, dazu dann eine Festgeldanlage, die gut verzinst ist. Und prompt hat man mit der gleichen Summe, die man sonst in eine Kapitalbildende Lebensversicherung einzahlen würde, unter dem Strich weitaus mehr Ertrag.


Das könnte Sie auch Interessieren:
Kostenloses Angebot zu Kapital-Lebensversicherung
Oft besser als die Kündigung: Verkauf einer Lebensversicherung
Private Unfallversicherung Vergleich

 
< zurück   weiter >

ähnliche Themen

Joomla Templates by Joomlashack